
Yoga ist ein Philosophie- und Gesundheitssystem, das seit mehr als 5000 Jahren in Indien praktiziert wird und bei uns im Westen immer populärer wird. Es bringt Körper, Geist und Seele in Einklang miteinander. Wörtlich übersetzt heißt Yoga „Einheit/Harmonie“.
Seit ca. 1950 wird Yoga auch im Westen unterrichtet. Dabei handelt es sich hauptsächlich um den körperlichen Yoga. Diese Körperübungen nennt man Asanas. Sie stärken und dehnen die Muskulatur und helfen zu einem besseren Wohlbefinden. Außer den Asanas werden in der Regel Atemübungen, Pranayama genannt, und Entspannung, savasana, gelehrt. Die Atemübungen erhöhen unsere Lebensenergie, reinigen die Atemwege, helfen die Atmung unter Kontrolle zu bringen und beruhigen den Geist. Die Entspannungstechniken lösen Verspannungen und helfen mit Stress besser umzugehen. Wer den Yogaweg geht, entwickelt ein gutes Körpergefühl, atmet tiefer und bewusster, ernährt sich in der Regel gesund, ist psychisch ausgeglichener und auch belastbarer.
Die Körperübungen, die Atemübungen, das Wissen um Gesundheit und die philosophischen Grundsätze, die im Yoga gelehrt werden, ermöglichen uns, das Leben bewusster zu leben und intensiver wahrzunehmen. Dadurch sind wir eher in der Lage, mit uns selbst und unseren Mitmenschen besser auszukommen, alle Lebewesen und die Natur zu achten.
Yoga ist ein praktisches Übungssystem. Um Yoga besser zu verstehen, sollte man es ausprobieren! Swami Sivananda, einer der größten Yogameister des 20. Jahrhunderts sagte schon:
„ 1 Gramm Praxis ist soviel wert wie 1000 Tonnen Theorie!“ (Yoga ist für alle geeignet, da es einfache und schwere Übungen gibt. Allerdings sollten chronisch Kranke und Menschen mit gesundheitlichen Problemen zuerst ihren Arzt fragen, ob sie Yoga ausüben dürfen.) Schon mit einer Yogastunde pro Woche können Sie in den Genuss eines besseren Körpergefühls kommen.
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